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Silvester & Neujahrsfang

04.Januar 2018

 

Uns wurde braun als DIE Farbe der Saison verkauft, wir nahmen 2 Köder mit und probierten eine Angel hinter St. Lucia aus. Kurze Zeit später hatten wir einen großen Anbiss, der Marlin sprang aus dem Wasser und präsentierte seine stolze Größe 200-220cm. Nach 2h riss leider die Leine, wir haben uns sehr geärgert. Der gute braune Köder war auch weg. Und das am 31. Dezember. Egal, neues Jahr neues Glück. Pünktlich um 20Uhr schliefen wir am Silvesterabend ein und wachten Mitternacht vom Feuerwerk auf. 

 

Am nächsten Tag fingen wir unseren ersten Wahoo mit 1m Größe und knapp 7Kilo. Zusammen mit unseren Hamburger Freunden gab es abends Ceviche, Tatar, Sushi und gegrillten Fisch mit einer karibischen Marinade. Lecker!!

 

 

Leute gibts....

27.Dezember 2017

 

Da gehen der Christian und Ingmar schnorcheln und finden an der kleinen wunderschönen Insel Sandy Island folgendes Bild vor:

Auf der ca. 150m langen unbewohnten Insel wurde einem glatzköpfigen Rapper aus den USA ein 2kg Goldkettchen umgehängt, ein schneeweißes Häuschen aufgestellt und 3 Mädels zum „Popo wackeln" hinbestellt. Währenddessen hatte der muskelbepackte Haussklave alle Hände voll zu tun, die 2 ca. 8-10jährigen Kinder vom Rapper zu bespaßen und ins knapp 29grad kühle Wasser zu bekommen.

Währenddessen bewunderte er den Haarschnitt der Männer:

"I like your Haircut"!!

 

 

Nach diesem amüsanten Erlebnis verbrachten wir noch ein paar ruhige Tage auf unserer Lieblinsinsel Mayreau.

 

Weihnachten

25.Dezember 2017

 

Da kam der Weihnachtsmann doch glatt an Bord, während wir in der Kirche auf Mayreau waren, und brachte uns einige Geschenke. So durfte Mika sich über sein tolles Surfbrett, Lego und weiteren Kleinigkeiten freuen. Dies musste natürlich sofort mit Papa ausprobiert werden und der neue Dinghi-Motor zog den kleinen Mann durchs Ankerfeld.  Wir verbrachten über die Feiertage ein tolle Zeit mit unseren dritten Gästen/Freunden auf Sandy Island und Petit St. Vincent.

 

Die zweite Tour beginnt...

6. Dezember 2018

 

Auch in der 2. Tour haben wir überwiegend gutes Wetter. Dazu auch wieder eine tolle Crew mit vielen Austauschmöglickeiten und medizinischen neuen Erkenntnissen. Unser treuer Angler hatte diesmal leider kein Glück. Die MahiMahis, Thunas, Sailfish usw waren einfach zu satt trotz der vielen tollen Selbstgebastelten Köder. Das Angebot an kleinen Fischen ist sehr hoch. Die Einheimischen hatten bisher auch nicht viel Gück und sagten uns, dass der Fischfang ab Januar wieder zunimmt. Wir bleiben gespannt und hoffen auf gute Fänge.

 

Die erste Tour startet

16. November 2017

 

Nach vier aufregenden Wochen Schweiß geht es mit unseren ersten Gästen in Richtung Süden. Alles ist wieder gewohnt und nach einem halben Jahr doch etwas neu. Wir fangen während des Törns einen kleinen Barracuda und erleben das schönste Segelwetter, was wir bisher in 2 durchgängigen Wochen hatten. Dazu hatten wir auch eine super Crew - vielen Dank an Euch!

 

 

  Dienstag der 14. Oktober - Mast & Schotbruch

15. Oktober  2017

Wer kennt sie nicht, die Sprüche der verschiedenen Hobbys:

Bei Pferdefreunden ist es "Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde"

Bei Bootsbesitzern: Mast- & Schotbruch, immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel..

 

2 wenig englisch sprechende Mitarbeiter kommen also an diesem Tag zu unserem Boot ins Ankerfeld, um die Restarbeiten zu erledigen. Christian fiel nach kurzer Zeit auf, dass sie auf der Steuerbordseite kein Seil zur Mastsicherung gespannt hatten. Die beiden Männer hantierten währenddessen auf der Backbordseite. Er kam nervös in die Küche und wies Mika & Sarah daraufhin, lieber im Cockpit zu bleiben. 

 

Zeigt her eure Füße..

 

Christian berichtete Sarah, dass der Mastfuß sich leicht aus der Verankerung heben würde. Er ging zu den Männern, die versicherten, das alles okay ist. So warteten wir weiter hinten auf die fertige Arbeit. Sarah kümmerte sich währenddessen um die Wäsche, während Christian mit seinem bayrischen Freund telefonierte. Plötzlich hörten wir es auch schon krachen und der Mast fiel seitlich auf der Backbordseite ins Wasser. Nach einer Minute Schocküberwindung fing Sarah an, ihre englischen Schimpfwörter auszuprobieren, während Christian sich sofort ins Dinghi setzte, um Petze zu spielen. Die Franzosen riefen ihren Chef, den Rigger an und berichteten, dass der Mast doch trotz seitlicher Absicherung ins Wasser gefallen wäre. Wie das nur passieren konnte!?

 

Christian erschien kurze Zeit später mit dem Chef, während Sarah unseren Freunden und Verwandten vom Unglück berichtete. Mika sagte immer wieder kopfschüttelnd:

"Was haben die Rigger da eigentlich für einen Mist gebaut?"

Der Riggerchef nun an Bord - Man muss kein französisch sprechen, um zu verstehen oder zu erahnen, was die beiden Angestellten sich anhören mussten. Da taten sie uns schon ein wenig leid! Wie geht es weiter?

Wir harrten der Dinge, die kamen, immer im Hinterkopf, dass in 4 Tagen unsere ersten Mitsegler eintreffen. Ist ja noch Zeit....

 

Kurz zusammengefasst:

Der Rigger schleppte unseren Mast an 2 Ballons durch das Ankerfeld, wir gewannen neue Bekannte (das sind doch die, die ihren Mast versenkt haben) und fing an, alles zu ersetzen. Nachdem die beiden armen Angestellten Tag und Nacht wieder alles in Stand setzten und uns sogar auf beiden Seiten eine neue Reling ersetzten, konnten wir einen Tag vor Ankunft unserer Mitsegler wieder ins Ankerfeld. Ein paar Schrammen hat unsere alte Lady noch aber nichts Großes. Darum will der Rigger sich auch noch kümmern - 

Bisher eine gute Nachbetreuung von Caribe Marine!!

 

 

 
Martinique - wir kommen!!

17. Oktober 2017

 

Am Flughafen wurden wir mit unserem Übergepäck, sorgfältig in großen Taschen, Kartons und 4 Rollen Frischhaltefolie gepackt, von allen komisch angeguckt. Wir nahmen zum neuen Rigg auch noch 45m Stahlseil (12mm) -aufgeteilt in 3 großen Rollen - mit. Leider nahmen uns die netten Flughafenmitarbeiter die Abdichtungen, Lederfarbe, Mückenschutz und noch einige Kleinigkeiten aus den Taschen. Viel Spaß damit! 

 

Die Fürrit empfing uns nach einem halben Jahr mit viel Arbeit, die Sonne zerfraß die Schutzbezüge der Winschen, Rollen, Tauwerk aus Stoff. 4 Wochen Arbeit auf Beton mit hunderten Mücken erwarteten uns und wir fragten uns, wie angenehm kühl es wohl gerade in Deutschland ist. Egal, wir fingen bei Sonnenaufgang an und beendeten die Arbeit bei Sonnenuntergang. Christian verbrachte seine Zeit im 60grad warmen Motorraum, wartetet alles, ersetzte viele neue Teile - gefroren hat er nicht. Sarah fror auch nicht, sie zog sich den Schutzanzug an, Maske und Handschuhe auf und schliff das Unterwasserschiff. Anschließend strich sie 2x das Unterwasserschiff - mit einem neidischen Blick auf den Nachbarn mit nur einem Rumpf :)

 

Der Kran kommt...

Und hebt unsere fertige Fürrit ins Wasser. Wir haben fast alles geschafft, fehlt nur noch das Legen des Mastes. Einen Tag nach Absetzen im Marinawasser (schön braun) gehen wir mit der Fürrit an den Dock und der Kran hebt unseren Mast und bringt ihn an Land. Währenddessen waren wir zu der Zeit nicht die besten Freunde des Riggers. Der hat nämlich nicht damit gerechnet, dass es Kunden gibt, die alles selbst mitbringen. Da er auch etwas verdienen wollte, empfahl er uns eine neue Rollanlage. Reparieren ginge wohl nicht. Egal, zähneknirschend mussten wir die verlangten 4000€ in Kauf nehmen. Fürrit im Wasser - Mast an Land, die Arbeit geht weiter. Mika verbringt währenddessen viel Zeit mit seinem Kumpel Anton in der Marina und bei unseren Freunden Bernd & Cerstin an Bord. Vielen Dank nochmal für die tolle Unterstützung!!

 

Nachdem wir unser Rigg selbst gepresste haben und auch einige Lichter und Windmesser am liegenden Mast ersetzt haben, wurde der Mast gestellt. Wir verlegten an den Dock des Riggers, damit diese die Restarbeiten beenden konnten. Nach 2 Tagen dort konnten wir endlich ins Ankerfeld und uns auf die ersten Gäste vorbereiten. Während wir noch einmal einen Abschlusscheck vornehmen wollten, stellten wir fest, dass der Rigger vergessen hatte, einen Metallschutz und größere Ringe einzubauen. Sarah fuhr mit dem Dinghi zu ihm, um zähneknirschend die Rollanlge zu bezahlen und auf die Nacharbeiten hinzuweisen. 

 

 

 

 

Sommer in Deutschland / Vorbereitung für die nächste Saison

11. Oktober 2017

 

 

Wir haben neben der Firma viele tolle Abenteuer mit unseren Kindern erlebt, haben Nachtwanderungen unternommen und Stockbrot gegrillt, der Hansa-Park wurde erkundet und Fahrradfahren wurde gelernt.

 
Nach diesem tollen Sommer beginnen wir, die Sachen zusammenzusammeln für die Fürrit. Von einer neuen Lichtmaschine bis Panthera (Abdichtungsmittel) über Matratzenschoner ist alles dabei. Wir haben uns auch vorgenommen, ein Teil des Riggs zu ersetzen. Wir trauen dem China-Material in der Karibik nicht. Dies führte zu abendlichen Lernstunden bei unserem Rigger. Eine Woche vor dem Abflug lernten wir bis Mitternacht, die Pressungen selbst durchzuführen und fühlten uns gewappnet für die neuen Wanten (Absicherung Mast). 
 
  

Unsere Saison geht erfolgreich zu Ende...

26.März 2017

Liebe Logbuch-Leser, lange gab es keinen Eintrag mehr zu lesen.

Mit einem Mal hatte uns das perfekte Wetter und die karbische Saison gepackt und statt Logbuchschreiben, haben wir uns diesem Traumrevier hier hingegeben und es mehr als genossen.


Wir haben viele verschiedene Menschen kennengelernt, neue Freunde gewonnen und die Karibik immer mehr zu unserem zweiten zu Hause gemacht. Wenn man sechs Monate hier und sechs Monate in Deutschland ist, dann stellt sich doch schon manches Mal die Frage, wo eigentlich unser Zuhause nun wirklich ist.


Immer mehr wachsen wir hier mit den Gegebenheiten zusammen. Mit dieser Saison haben wir im karbischen Meer über weitere 3000 Meilen hinter uns gelassen.

Ob es langweilig wird? Die Frage haben wir nun so oft gestellt bekommen….

Es gibt hier so viel zu sehen - nein, wir lieben jeden Tag hier und entdecken immer wieder neue Ankerbuchten.

Sarah und ich sind dankbar, dass wir diese Welt hier jeden Tag um uns haben dürfen und dieses Glück mit anderen Menschen zu teilen, macht noch ein Stück weit glücklicher.

Immer mehr nutzen wir das Meer als Nahrungsmittellieferant, die Einheimischen haben uns viel beigebracht.


Ein ganz persönliches Highlight für mich (Christian) war der Besuch meiner beiden Töchter für zwei Wochen. Den beiden diese wundervolle Welt zu zeigen, die Tiere, das glasklare Wasser und natürlich die Pfade der Piraten zu erkunden, war für mich ein ganz wertvolles Erlebnis.

Wenn dann mitten in der Karibik drei Kinder nach einem „echten“ Piratenschatz suchen und am Ende ihn sogar finden - besser geht es nicht.


Wir haben viele Abenteuer mit im Gepäck und freuen uns auch auf die Zeit in Deutschland.

Nun sind wir das letzte Mal in dieser Saison auf den Weg in den Süden.

Mitte April sind wir wieder in Bernstorf. Jeder, der gerne mehr Bilder oder Geschichten sehen und hören möchte, ist herzlich dazu eingeladen, uns zu besuchen.

Bei einem karibischen Rum können wir dann in Ruhe ein Stück Karibik in Deutschland genießen.


Weiter geht es dann Mitte Oktober diesen Jahres mit dem Logbuch. Dann startet hier unsere Saison 2017 / 2018.

 

 

 

 

 

 

 

Mika macht Seepferdchen

12.Januar 2017

Nach langem Üben und Trainieren ist es so weit. Mika kann alleine schwimmen und zwar mit allem

Drum und Dran.

Er kann vorne vom Boot ins Wasser springen und selbständig zum Heck schwimmen. Ohne Unterstützung hält er sich 30 Minuten selbständig über Wasser. Er schwimmt zum Strand und wieder zurück.

Gegenstände holt er bereits aus mehr als einem Meter Tiefe vom Grund.

Wir sind stolz auf unseren kleinen Racker!

Besuch aus den USA...

12.Januar 2017

Vor uns steht Weihnachten und Neujahr. Wir haben ganz tolle Gäste an Bord, die Stimmung ist toll und entspannt. 

Matt, Jeany, Charlotte und Caroline aus den USA sind zu Besuch an Bord.

Die beiden neunjährigen Zwillinge erinnern uns schon ein wenig an Hanni und Nanni.

Gemeinsam verbringen wir dieses Mal eine Reise bis in den Süden von Grenada. Auf dieser Reise heißt es : Erkunden von neuen Buchten und Ankerplätzen.

Es ist für alle beteiligten ein ganz toller Urlaub. Wir haben tolles Wetter, fangen einen riesigen Thuna und erkunden einen Schnorchelplatz nach dem anderen.

Weihnachten verbringen wir auf St. Lucia. Am Abend gehen wir schön Essen und am ersten Weihnachtstag gibt es einen Krustenbraten. Lecker - richtig lecker!

Es gibt sogar einen Tannenbaum mit Lichterkette.

Auf der fahrt nach St. Vincent erwischt es uns allerdings richtig. Wir bekommen 15 Minuten einen Squall von 55 Knoten Wind. Keine schöne Angelegenheit und mit den Kinder an Bord sagt sich der Kapitän „Keep smiling - alles unter Kontrolle!“


Weiter geht es nach Süden, dort treffen wir eine deutsche Familie wieder, die wir vorher auf St. Vincent kennengelernt haben. Wir schlachten gemeinsam mit Ihnen Lobster und haben einen tollen Grillabend mit karibischer Musik bei uns an Bord.

Weiter gehts es zu den Sandstränden der Tobago Cays, ein Highlight für die Twins, die mit den Schildkröten schnorcheln.

Ab in neue Gefilde - wir klarieren am Flughafen in Union Island aus und erreichen nach zwei Stunden Sandy Island. Die Postkarteninsel. Einsam, allein, Sandstrand mit Kokosnüssen und Lagunen zum Baden. Paradies - ein guter Platz zu Sylvester. Wir gehen Nachmittags in eine tolle Bar und haben an einem traumhaften Strand einen Drink.

Der Tag ist so voller Aktion, dass wir am Ende es bis neun Uhr schaffen und ins neue Jahr hinein schlafen. 

In diesem Fall beginnt 2017 so wie 2016 geendet hat, was aber auch gar nichts macht, wenn ich so aus der Luke herausschaue. 

Nun geht es nach Grenada. Dieser Weg ist etwas unheimlich und gefällt uns nicht wirklich. Auf der Strecke gibt es unter Wasser einen aktiven Vulkan.

Er hat eine Sperrzone von 1,5 km und eine weiter Zone, die man meiden sollte von 5 km. Gerade letztes Jahr war er im Juli aktiv. Eine der größten Gefahren sind auch Gase, die er freigibt und diese lösen die Oberflächenspannung des Wassers auf. 

Wie dem auch sei, nach vier Stunden haben wir es geschafft. Wir sind auf Grenada . Besser gesagt neben Grenada. Hier scheint das Seglerleben noch zu schlafen. Viele Boote kommen nicht so weit in den Süden und so ist die Küste und auch die Ankerbuchten durchweg spärlicher gesät mit Segelbooten, als der Norden.

Jetzt heißt es leider Abschied nehmen. Das fällt nach zwei Wochen mit so tollen Gästen nicht gerade leicht und so ist die Stimmung etwas gedrückt, aber wir machen das Beste draus.


Am nächsten Tag geht es für einen Euro quer über die Insel mit dem Inselbus. Anschließend zur Rumverkostung in die Rumdestillerie.


Am nächsten Tag heißt es: Auf zurück nach Norden!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Eimer ohne Honig...

12.Januar 2017

Die letzten Wochen ist sehr viel passiert und da passiert es schon einmal, dass die Lust aufs Logbuchschreiben vergeht.


Es gibt bekanntlich ja die gewissen Eimer ohne Honig. Das sind die Eimer, wo man denkt, dass Honig drin ist und sich wundert, warum der so eine braune Konsistenz hat.

In so einen Eimer haben wir ganz tief reingegriffen.


So stellen wir eines Tages fest, dass da ein wenig Wasser im Motorraum ist. Kommt aus einer Schraube des Motorfundamentes.

Also fummeln wir da mal ein wenig mit nem Schraubendreher rum und huch….da läuft das Wasser  aus dem Schraubenloch, als gäbe es keinen neuen Morgen.


Schnell zur Elektropumpe greifen und Wasser abpumpen. Nach über 80 Litern hört es erst einmal auf, aber man darf schon einmal das Köpfchen anstrengen, woher das ganze Wasser kommt.

Das es nach Salz schmeckt? Keine Frage, dass ist nun einmal so bei den Eimern ohne Honig.


Weil das ja nun aber ein Kat mit zwei Rümpfen ist und die sich wie Zwillinge verhalten, popeln wir im gleichen Loch auf der anderen Seite rum.

Und ? Ja, richtig ! Eimer ohne Honig!


Nachdem alles abgepumpt ist, dauert es knapp eine Stunde und das Ding ist wieder randvoll.

Es hört dann zwar wieder auf, weil es die Wasserlinie erreicht hat, aber toll ist das trotzdem nicht.


Also organisieren wir einen Taucher. Wir pumpen das Wasser raus und setzten von oben Druckluft an. Das Ergebnis des kleinen Tauchausfluges ist, dass Luft im Bereich des Saildrives (Propellerantrieb)  herauskommt.

Es kann aber nicht lokalisiert werden. Die Entscheidung steht fest, dass Boot muss aus dem Wasser. 

Wie gehen zur Marina und der Besitzer freut sich seines Lebens, dass er sich gleich wieder drei neue iPhones kaufen kann. Das tut richtig weh!


Wir bekommen einen Termin in einer Stunde. Da ist es 09.00 Uhr. Da die Stunde in der Karibik bekanntlich mindestens 120 Minuten hat, stellen wir uns auf eine Wartezeit ein.

Pünktlich um 17.20 Uhr werden wir dann an Land gestellt.


Vier Minuten später gibt es einen lauten Knall!

Christian hat vor Wut einen Holzklotz wie ein Klabautermännchen quer über den Beton gefeuert.

Wer macht zum Teufel so eine Scheiße???


Wir haben die Strömungsmanschette von den Saildrives gelöst und aus mehreren alten Schraubenlöchern läuft das Wasser. Da hat jemand die alte Manschette gelöst, die Löcher gesehen und sich gedacht: Da sind ja Löcher in den Rumpf schnell ne neue Manschette drauf, bevor man die Löcher vielleicht noch mit vier Minuten Arbeit zu machen muss.

Kleine Ursache mit großer Wirkung. Wir schleifen am nächsten Tag die Einfassungen frei und spachteln mit Epoxitspachtel die Löcher dicht.

Dann kleben wir zwei neue Manschette drauf (ist natürlich in der Karibik nen super Schnapper).

Fertig.


Nun endet vorher auch der Griff in den Eimer. Was wir nicht wissen, da ist noch ein bisschen mehr im Eimer drin.

Christian bringt die Gäste weg und organisiert auf dem Rückweg einen großen Backofen. Sarah schaut den Backofen an und dann kommt die klassische Wischerbewegung vor dem Kopf.

„Wir haben noch 20 Stunden bis zu den neuen Gästen, der Saildrive ist noch nicht fertig und Du kommst mit einem neuen Backofen an? Wann willst Du den den einbauen?“


Ehrlich gesagt, weiß ich dass auch nicht so richtig und das Argument in den Keller stellen, kann ich auch nicht vorbringen.

Also kommt der Supervorschlag, Sarah könne doch die gefühlten 500 kg Proviant allein einkaufen gehen und ich baue den Backofen schnell selber ein.

Ganz plötzlich haben wir an Bord die Situation „ Männer sind peinlich - Frauen aber auch!“


Am Ende machen wir es dann so. Geht auch alles gut - jedenfalls mit dem Backofen. Bis die völlig entspannte Sarah vom Einkaufen zurückkommt.

Und da steht er wieder der Eimer ohne……


Sarah geht nach oben und will den Einkauf einräumen. Aber vorsichtig, nicht auf das frisch gestrichene Cockpit treten. Macht sie auch nicht. Elfmeter - Tooor!

Sarah schießt beim Einsteigen die geöffnete Dose Farbe mit dem Fuß quer über das Cockpit. 

Alles dort ist voller grauer Farbe! Doch die Show geht weiter, denn Sarah ist nun in Bestlaune und da muss der Topf Farbe erst mal aus dem Weg….

Aber Kopf und Topf passt in diesem Moment nicht zusammen und ohne Nachzudenken pfeffert sie den offenen Topf Farbe auf den Boden.

Das Ding verliert gefühlte 50 Liter Farbe auf dem Weg nach unten und knall dann auf den Boden. Und wie das so spritzen kann auf dem Boden…so doll, dass man das frisch gestrichene Nachbarboot nochmal mit grauen Spritzern nachlackiert.

Nun ist der aber alle, ich meine nicht der Topf, sondern der Eimer ohne Honig.


Eigentlich müsste ich jetzt auch los die Gäste abholen, aber ich glaube, dass spreche ich später an. Gemeinsam reinigen wir das Cockpit, die Fürrit von außen und das Nachbarboot mit Verdünnung und haben dann das Chaos auch beseitigt.  


Ein paar Stunden später präsentiere ich unseren neuen Gästen die Karibik: Fürrit auf Beton im Trockendock - ach, ihr wolltet Wasser dazu, na das ist aber extra.

Wir haben einen tollen Grillabend, vergessen langsam den Eimer und am nächsten Tag geht die Fürrit ins Wasser.



Fluch der Karibik Teil 6

29.November 2016

Noch bevor der fünfte Teil von Fluch der Karibik 2017 in die Kinos kommt, haben wir letzte Nacht direkt im Drehort Wallilabou den sechsten Teil in Eigenregie gedrreht.

Es ist 00.20 Uhr, als wir von heftigen Windböen geweckt werden. Wir stehen auf und sehen, dass die Eisenpoller vor den einst Jack Sparrow mit seinem kleinen Boot gesunken ist gefährlich nahe kommen.

Es zieht ein gewaltiges Gewitter auf. Wir müssen handeln. Sarah geht ins Beiboot und nimmt eine zweite Mooring auf damit wir weiter nach vorne kommen. Doch das Gewitter kommt entgegen der Prognose von Westen und bringt mitten in die Buch einen gewaltigen Schwell. Mit vereinten Kräften schaffen wir es Fürrit ein Stück weiter nach vorne zu ziehen.

Dann fällt bei Sarah der Motor vom Beiboot aus und die hohen Wellen treiben sie in Richtung Felsen. Ich habe Angst um sie. Wir brüllen ein wenig in die Nacht, doch die Bucht verschlingt jedes Wort im Getöse des Gewitters. Sarah nimmt sich ein Paddel und ohne es zu übertreiben paddelt sie gefühlt um ihr Leben. Geschafft, sie ist an Bord. Wir ziehen das Dinghi hoch und bringen es in Sicherheit. Dann geht um uns die Welt unter. Wir haben 40 Knoten Wind und vom offenen Ozean drücken sich die Wellen ungebremst in die Bucht. Dort treffen sie auf das flache Waser und werden zu "Hawai-Wellen". Knapp einen halben Meter hinter uns der gefährliche Eisenpoller.

Wenn wir schon einen Movie drehen, möchte unser Nachbar aber bitte auch mit dabei sein. Und er wird neben uns zum Hauptdarsteller. Ihm reißen die Klampen raus, es knallt, das Tauwerk verfängt sich unter dem Ruder und es knallt wieder. Während wir nach hinten kontrolliert Leine geben können, ist er jetzt gefangen. Für ihn kommen die Wellen seitlich. Nun droht sein Boot in unser Boot zu driften. Wir machen die dicke Erna klar (den dicksten Fender, den wir haben) und halten das Boot auf Abstand.

Es ist die Hölle und wird immer schlimmer. Die Wellen rasen durch über den Steg bis an Land in die dortige Gaststätte. Und dann der Regen. Die Segeljacken sind nach zwei Stunden durch und ich verfluche Gill. Wie kann ein Marinebekleidungshersteller eine solche teure Kleidung verkaufen und dann so einen Schrott liefern? Ich zittere am ganzen Leib, weil es durch den Wind kalt am ganzen Körper wird. Die Wellen sind so heftig, dass ich Seekrank werde und zu allem Unmut auch noch die Kotzerei bekomme.

So geht es weiter, die ganze Nacht. Bis es hell wird. Dann dreht der Wind über Nord auf Ost und schließlich auf Süd. Am Morgen wecken wir einen unserer Gäste, denn wir können nicht mehr, sind völlig erschöpft. Nach einer kurzer Einweisung hält er Wache und ich gehe auf "Standby" im Salon. Sarah fällt tot ins Bett. Ich ziehe die nassen Klamotten aus; als ich Hände und Füße anschaue, stelle ich fest, dass ich aussehe wir der Mann aus Atlantis

Was für eine Nacht - Film Ende 

 
Endlich Sommer...

28.November 2016

Der karbische Sommer ist angekommen. Während wir die ersten Wochen doch reichlich mit der Regenzeit zu kämpfen hatten, setzt sich nun endlich die karibische Sonne durch. Regen bedeutet hier nämlich sinnflutartigen Dauerregen mit schwüler Feuchte und auf einem Boot natürlich mit verschlossenen Fenstern.

Nun zieht die Fürrit ihre Bahnen durch das tiefblaue Wasser, der Wind hat sich auf Nord-Ost gesetzt und das Seglerherz macht Luftsprünge. Auch lassen die Arbeiten am Boot ein wenig nach. Die Folgend der langen Standzeit hatten ihre Spuren hinterlassen und so war jeden Tag eigentlich etwas zu reparieren. Mit ihrer neuen Seitenlackierung sieht die Fürrit nich ein wenig schnittiger aus und ist an jedem Ankerplatz schnell durch die Boat-Boys wiederzuerkennen.

Wir "schlachten" und grillen mittlerweile Lobster selber und mit Sarahs "Special-Dip" ist das ganze ein Gaumenerlebnis.

Mika hat mittlerwile in jeder Bucht seine Freunde und kann tatsächlich seit zwei Tagen sich selbständig auf dem Wasser halten. Wir lieben das Leben hier - es ganz eindeutig unser!

Ob es langweilig wird? Diese Frage haben wir tatsächlich schon ein par Mal gestellt bekommen. Komisch - einen Ostseesegler würde man das wahrscheinlich nicht Fragen.

Wir besegeln ein Gebiet von ca. 400 km. Mit so vielen Inseln, dass ich sie nicht einmal alle nennen kann. Überall traumhafte weiße Strände oder Inseln mit dichtem Dschungel.

Wir kennen nicht einmal einen Bruchteil. Ich denke damit hat diese Frage vielleicht eine Antwort gefunden und wenn es denn soweit sein sollte, gibt es weitere 400 km Richtung Norden.

Was das Angeln angeht, so sind wir auch ein wenig erfolgreicher. Auf dem Weg nach Süden haben wir einen riesigen Marlin an der Angel. Leider zertrennt er die Leine mit seinem Schwert nach wenigen Minuten. Doch der Köder bleib bedauernder Weise an ihm und auch der Bird. Jedes Mal wenn er abtauchen will fängt der Bird an, sich an seiner Seite zu bewegen. 

Voller Wut springt er immer wieder aus dem Wasser.

Wir fangen mit einem weiteren Bird einen stattlichen Thunfisch. Mit karibischer Marinade - Lecker!

Alles im allen konnen wir sagen: Unsere Saison hat angefangen!

Es steht übrigend ab heute unser neuer Törnkalender für 2017/2018 bereit!

 

Die erste Tour nach Süden

05.November 2016

Es ist Abends, die Stimmung ist gut - Happy hour in der Mango Bay. Wir treffen unsere ersten Mitsegler. 

Wenige Stunden später kommen die anderen beiden. Gemeinsam mit einem karibischen Essen klingen wir ihren Urlaub ein. Am nächsten Morgen zeigt sich das Wetter nicht von der besten Seite, aber wir fahren los.

Für den ersten Törn gibt es ordentlich auf die Mütze. Fürrit drückt es auch noch hier und dort. Alles wieder frisch an, da zwickt es eben auch bei einem Boot ein wenig. Aber nach kurzer Zeit läuft sie und flügt sich durch die aufgewühlte karibische See. 

Es ist der Atlantik, doch einige wollen es nicht wahrhaben und nenen das tobende Gewässer immer und immer wieder "Jööööörg"

"Hat jemand Hunger?" Völlig falsche Frage anscheinend. Am späten Nachmittag kommen wir auf St.Lucia an. Die Marigot Bay empfängt uns, als wären wir gerade gestern dort gewesen. Wir spüren aber deutlich, dass die Saison erst im Dezember beginnt. So liegen wir gerade mal mit drei weiteren Booten vor Anker.

Früh um 06.00 Uhr heißt es Segel hoch und weiter nach Süden. Doch der Wind verlässt uns am Nachmittag und wir entschließen uns in der ersten Bucht von St. Vincent vor Anker zu gehen und fangen dort unseren ersten Thuna. Kaum angekommen, hören wir die ersten Horrorgeschichten.

So gab es leider wieder einen Überfall, genau in dieser Bucht am 10. Oktober. Drei Leute überfielen einen Skipper, als dieser zu seinem Boot zurückkehrte. Die Geschichte nahm für die drei nur eine Wende, mit der sie nicht wirklich gerechnet hatten. Während der erste mit einer Machete an Bord sprang und auf den Arm des Skippers einschlug wollten seine Kumpels ihm folgen. Sie waren aber noch gar nicht angekommen da flog ihnen ihr Kumpel mit dem Kopf nach achtern gedreht entgegen.

Was war passiert? An Bord befand sich nicht ein dummer harmloser Tourist, sondern ein Russe, der sich offensichlich zu verteidigen wusste. Auf den Schlag mit der Machete antwortete er mit einem Genickbruch.

Für die Polizei war der Fall klar. Kurz und knapp: Alles richtig gemacht - gute Weiterfahrt.

Auch die Rechtsprechung für die anderen beiden ist etwas anders als in Deutschland. So werden sie im Januar für alle bisher ungeklärten Taten seit letztem Sommer angeklagt. Ein bisschen den Täter zum Opfer machen und dann ist politisch auf jeden Fall alles korrekt. Genauso übrigens mit den Typen die letztes Jahr den Segler erschossen haben. Auch hier ermittelt derzeit das BKA und sammelt von allen Seglern Fotos um die Täter ausfindig zu machen. Wer also sich angesprochen fühlt und letztes Jahr, egal wann, auf St. Vincent war, möge sich bitte direkt mit dem BKA in Verbindung setzen.

Das Bauernopfer ist auf jeden Fall für den Mord damals ganz schnell gefunden worden. Alles halt ein wenig anders...

Weiter geht es nach Bequia und von dort in die Tobago Keys...

Fotos gibt es bald auch wieder..

 

 Wieder in der Heimat auf der anderen Seite 

01.November 2016

Seit nun mehr als einen Monat sind wir wieder zurück in der Karibik. Auch wenn viele an einen Dauerurlaub im Paradies denken, wenn Sie von unserem Leben hier hören, so waren die letzten Wochen mehr als anstrengend für uns.

Mit Hochdruck haben wir drei Wochen die Fürrit an Land für das Wasser vorbereitet. Das Wetter und für jedes Material wirklich harte Klima haben ihre Spuren hinterlassen. Regenwassereinbruch in einem Motorraum hat dazu geführt, dass wir den Motor komplett zerlegen mussten, lackiert und wieder zusammengebaut haben.

Das Cockpit musste neu gestrichen werden, unsere beiden Heckschwimmer waren zurück aus der Werkstatt, aber auch komplett "roh".

Die Fürrit hat ein neues Trampolin bekommen und neue Farbe an den Seiten. Ebenfalls begeleitet uns jetzt ein neues Beiboot mit festem Alurumpf von AB.

Auch elektrisch gab es viel zu tun. So verfügt Fürrit jetzt über ein eigenes W-LAN in jeder Kabine und der Geschirrspüler läuft auch endlich.

Nachdem wir jeden Tag bei 30 Grad im Schatten und ohne Wind auf dem Boot gebuckelt haben ging es dann am 28.10. endlich wieder ins Wasser. 

Eine warme Briese ein guter Rumpunch mit Eis und eine frische Kokosnuss in der Hand. 

Die Karibik hat uns wieder.

 

 Die letzten Wochen sind angebrochen...

12. März 2016

Es sind für diese Saison unsere letzten Wochen. Dann geht die Fürrit in den Sommerschlaf. Für uns geht es bis Oktober wieder in die Heimat. 

Auch wenn wir schon ein weinendes Auge haben, so freuen wir uns auch auf unser Leben in der Heimat. Wir freuen uns auf unseren Zirkus- und Wohnwagen - unser Zuhause in Bernstorf. Es werden schöne Sommermonate in Deutschland werden. Gemeinsam mit den Kindern, der Famillie unseren Freunden.

Wir genießen die letzten Züge hier im Paradies gemeinsam mit unseren Gästen. Das Fazit nach dieser Saison:

Die Karibik ist und war für uns ein voller Lebenserfolg.

Zum Abschluss der Saison haben wir Euch hier noch ein paar Bilder zusammengestellt sowie eines unseren netten Videos aus den Tobago Cays.

hier klicken

Überfall in Wallilabou - Uns geht es gut 

06. März 2016 

Gleich vorab gesagt: Es geht uns und unseren Gästen gut. Trotzdem sind wir geschockt und betroffen. Auch wenn wir hier direkt vor Ort sind, handelt es sich bei dem gestern erschossenen Deutschen Segler auf dem Katamaran um keinen von uns.

Wir möchten auch auf keine Einzelheiten eingehen. Was hier geschehen ist, ist sehr tragisch und lässt auch die Einheimischen nach Worten suchen.

In der Nacht zu heute ist in der Bucht Wallilabou auf St. Vincent  (Drehort Fluch der Karibik) ein Katamaran überfallen worden. Bei dem Überfall wurde ein Deutscher getötet und mehrere Mitsegler schwer verletzt. 

Wir werden hier heute unsere letzte Nacht verbringen und morgen weiter nach Süden ziehen. Am heutigen Abend haben wir Kontakt zur Coastguard aufgenommen und eine 24 stündige Erreichbarkeit hergerstellt. Der Minister von St. Vincent hat zugesichert, in den nächsten Tagen ein Boot der Coastguard nach Wallilabou zu verlegen und dort zu belassen.

Wir werden sehen, wie sich die Sicherheitslage in den nächsten zwei Wochen entwickelt und dann auf unserem Rückweg entscheiden, ob St. Vincent angelaufen wird oder nicht.

Für uns persönlich ist das, was geschen ist, sehr bewegend. Denn St. Vincent ist mittlerweile für uns die schönste Insel im Norden geworden und wir können unsere Gäste mit der einzigartigen Natur hier immer wieder begeistern. Ebenfalls haben wir Einheimische als Freunde gewonnen und viele tolle Stunden verbracht.

Wie gesagt, wir werden jetzt ein wenig abwarten und dann entscheiden. 

 

Unser zweites Zuhause

19.Februar 2016

Mittlerweile haben wir uns in der Karibik eingelebt und vieles läuft ruhiger und entspannter als die ersten Wochen.

Wir haben ganz tolle Tage mit vielen verschienden Gästen gehabt und gemeinsam das Paradies genossen. Ob es eines Tages langweilig wird? Keine Ahnung! Aber es gibt so viele verschiedende Flecken hier, die alle wunderschön sind, so dass es Jahre braucht , bis man sie alle erkundet hat.

Wir lernen auch jeden Tag neue Dinge dazu. Wie kocht man karibisch, wie bereitet man Cocktails zu, was kann man aus dem Meer alles essen. Mit dem Fische fangen klappt es auch inzwischen wieder ganz gut.

Auch unser Programm an Bord erweitern wir Stück für Stück. So können wir seit dieser Woche hier an Bord Tauchgänge in den Tobago Cays anbieten, zertifiziert nach PADI Diving Instructor. Ebenfalls kann man bei uns seinen Tauchkurs machen mit dem Abschlus PADI Open Water. 

Als Höhepunkt in den Cays bieten wir aktives Tauchen mit Haien an.

 

 

Südliche Karibik

25. Januar 2016

 

 

Nun sind wir schon ein paar Tage in der Karibik von Insel zu Insel unterwegs. Und jede Insel hat etwas eigenes für sich. So sind St. Lucia, St. Vincent und Martinique die „großen Grünen“ mit urwaldähnlichen Vegetationen und ab Bequia fängt der klassische Traum der Karibik mit türkisen, klaren Wasser und unendlich schönen Stränden an.

In den Tobago Cays ist der Höhepunkt unserer Reise für unsere Gäste und uns erreicht. Wir ankern direkt vor einem Riff. Um uns herum Wasser, Strand und Palmen wie auf einer Postkarte. Wir schnorcheln mit Schildkröten und riesigen Rochen. Überall bunte Fische.

Weiter geht es nach zwei Tagen zur nächsten Insel. Fern vom Tourismus genießen wir gemeinsam mit wenigen anderen Seglern den einsamen Strand. Am Abend wird für uns ein „Dinner“ der ganz besonderen Art zubereitet. Es gibt Lobster vom Grill mit Knoblauchkartoffeln und Reis.

Auch für die Fürrit haben wir eine Lösung gefunden. Sie hat einen „Sommerliegeplatz“ an Land in Martinique. 

Martinique ist Europa und das spürt man auch. Man kann mit Euro bezahlen, es gibt reichhaltige Auswahl in den Supermärkten. Und die Flüge nach Europa sind bezahlbar.

Derzeit sind wir auf Union Island. Ab morgen geht es mit unseren Gästen langsam wieder Richtung  Martinique. 

Highlight der Rücktour wird Wallilabou sein. Hier wurde der Film Fluch der Karibik gedreht.

 

Nun aber ein paar Bilder der letzten Wochen…